Schützenverein 1898 Buchenberg e. V.
Schützenverein 1898 Buchenberg e. V.

Chronik


1898 Am Silvesterabend trafen sich 20 Männer aus Buchenberg beim Bärenwirt, um einen   Zimmerstutzenverein ins Leben zu rufen. Die erste Vorstandschaft setzte sich aus dem 1. Schützenmeister Dr. Fritz Vogel, 2. Schützenmeister Roman Eibeler, Kassier Alois Buchner und Schriftführer Heinrich Prestel zusammen.
Der Schießstand war beim „Oberen Wirt“ (Bärenwirt) untergebracht. Zweck des Vereins war Zimmerstutzenschießen und gesellige Unterhaltung. Nach § 5 der Statuten sollten nur unbescholtene, möglichst anständige und ruhige Charaktere aufgenommen werden.

 

                                 

                                 Gründungsmitglieder des  Schützenvereins

                                              Buchenberg

                     

                      1908 Der Verein erweiterte sein Inventar von einem Zimmerstutzen und einem Kegelspiel um zwei große und zwei kleine „Stern“, um das beliebte Sternenschießen durchführen zu können.

1921 Unterbrechung des Schießens von 1914 – 1921 durch den Ersten Weltkrieg. Wiederaufnahme des Schießbetriebes im Jahr 1921 im Gasthof „Adler“; allerdings spaltete sich der Verein aufgrund von Zwistigkeiten noch im selben Jahr in die Vereine „Adler“ und „Bahnhof“.

1928 Erstmalige Durchführung des Verbandsschießens des Schützenverbandes Sonneck im Gasthof „Adler“

1931 Erste Königskette, gestiftet von Metzgermeister Magnus Berwig. Sie bestand aus 50 Aluminiumtalern (meist 50- und 200-Pfennig-Münzen).

1944 Ab diesem Jahr ruhte der Schießbetrieb, da fast sämtliche Mitglieder zum Militärdienst einberufen waren.

1950 Nach Aufhebung des ab Mai 1945 bestehenden Schießverbotes trafen sich am 18. April mehrere Mitglieder des alten „Adler“-Vereins, um mit Luftgewehren den Schießbetrieb wieder zum Leben zu erwecken. Der Jahresbeitrag betrug 1,50 DM. Gleichzeitig erhielt der Verein den Namen „Schützenverein Buchenberg“.

1954 Der Uhrmacher Ludwig Schön sen. erwarb eine neue Kette mit 26 Talern, die mit weiteren gespendeten Talern zu einer prachtvollen Königskette umgebaut wurde.

1966 Umzug der Schießstätte vom Gasthof „Adler“ in das Gasthaus „Kreuz“. Geschossen wurde vom Nebenzimmer aus durch Klappen in den Schopf.

1969 Nach Schließung des Lokales „Kreuz“ erneuter Umzug in den Dachboden des Pfarrhofes, der durch den Schützenkameraden Pfarrer Herbert Loska zur Verfügung gestellt wurde. Als Vereinsheim durfte das Landjugendheim genutzt werden.

1972 Wechsel ins neue Vereinslokal „Cafe Goll“, wo Kellerräume in kompletter Eigenleistung in einen Schießraum sowie in einen kleinen Aufenthaltsraum umgebaut wurden.

1973 Im Rahmen der 75-Jahr-Feier wurde das Sonneck-Verbandsschießen mit einem Zeltanbau durchgeführt.

1977 Gründung einer eigenen Damenabteilung mit eigenem Schießabend

1978 Im Rahmen des 80-jährigen Vereinsjubiläums wurde eine Vereinsfahne erworben. Patenverein ist der Schützenverein Weitnau. Gleichzeitig wurde das erste Schützengewand angeschafft.

1979 Das Vereinsheim und der Schießraum im „Cafe Goll“ wurden erweitert und komplett umgebaut.

1981 Abhaltung des Schwäbischen Schützentages in der „Sommerau“ in Buchenberg,
Beginn des Aufbaus einer eigenen Luftpistolenabteilung

1989 Durchführung des Gauschießens des Gaues Allgäu

1991 Beendigung des Vertragsverhältnisses im Cafe Goll und vorübergehende Aufnahme im Vereinsheim der Schwarzerder Schützen. Gleichzeitig erfolgte die Planung eines eigenen Schützenheimbaues.

1992 Bau des Schützenhauses an der Kürnacher Straße am Sportplatz. Mit dem "Motor" Heinrich Bickel erstellte die sog. Rentnerband in nur zwei Monaten den Rohbau. Danach erfolgte mit Hilfe vieler anderer Vereinsmitglieder der Ausbau und am 16. Mai 1993 fand bereits die Einweihung durch Pfarrer Herbert Loska statt.

1994 Beginn des „Buchenberger Vereinsschießens“ für alle Nichtschützenvereine. Es werden jährlich die beste Mannschaft, die jeweils 10 besten Damen und Herren sowie der Gemeindeschützenkönig / die Gemeindeschützenkönigin ausgeschossen. Seit 2010 gibt es auch eine eigene Bockklasse.
 
1996 1. Schützenmeister Heinrich Bickel legte nach 30 Jahren Regentschaft sein Amt nieder. Für seine großartigen Verdienste erhielt er die Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes in Gold sowie die große Ehrennadel des Bayerischen Sportschützenbundes. Vom Verein wurde er zum Ehrenschützenmeister ernannt.

Beteiligung am Versuchs-Programm des Bayerischen Sportschützenbundes „Schießen ab 8 Jahren“.

1997 Durchführung des örtlichen Marktfestes

1998 100-Jahr-Feier des Vereins mit einem Fest von 5 Tagen sowie einem Kirchenzug und einem großen Festumzug mit 128 Gruppen (über 3000 Teilnehmer) und über 5000 Besuchern. Gleichzeitig erfolgte die Anschaffung einer neuen Vereinstracht im Stile des Allgäuer Gewandes.

 


2003 Einrichtung des Pistolenstützpunktes Schwaben Süd unter Leitung von Manfred Klatt.
  
2007 Aufnahme der beiden Schützenvereine Kürnach und Wegscheidel in unser Schützenhaus.

         

2014 Erweiterung des Schützenhauses um einen Stadelanbau. Hierbei unterstützten uns einige Mitglieder des SV Kürnach sehr tatkräftig. Die Leitung des Baues hatte Paul Gögler unter sich.

                      

 

 

 




 

 

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